Oase der Gemeinschaft

Oase der Gemeinschaft

Eingebettet zwischen Mühlbach und Lavant wurde im Frühjahr 2014 auf Initiative von Christine Lackner und Arbeitskreisleiterin GR Romy Primus der Projektgarten der "Gesunden Gemeinde" St. Paul - St. Pauler Oase der Gemeinschaft - eröffnet. Ein Ort der Begegnung, Kommunikation, Generationen, Gemeinschaft, Eigenverantwortung, Versorgung, Nachhaltigkeit und Herzlichkeit soll sich über die Jahre entwickeln.

Am Projekt beteiligt sind die Kindergarten- und Schulkinder der Marktgemeinde sowie die Klienten der AVS Tagesstätte. Durch tatkräftige Unterstützung der Mitarbeiter des Bauhofes und freiwilliger Helfer konnte in der ersten Phase auf der Hälfte des rund 3.800 Quadratmeter großen Grundstückes ein Teil des Gartens angelegt werden. Neben Kartoffeln, Beinwel, Ringelblumen wurden auch Buschbohnen gepflanzt. Ebenso wurden zwei Hochbeete über die AVS Tagesstätte errichtet. Eine Absicherung in Form eines Zaunes wurde in Richtung Mühlbach und Lavant wie auch einige Sitzmöglichkeiten errichtet.

Erweiterung mit einem Obstbaumgarten

Im April 2015 wurde die zweite Hälfte des Gartens mit rund 30 von Baumpaten gesponserten, unterschiedlichen Obstbaumsorten im Rahmen eines gemeinsamen Pflanztages erweitert.

Auch eine Rarität, ein vom Aussterben bedrohter und unter Naturschutz stehender Schmetterling, der Moorbläuling, hat im Projektgarten seine Heimat. Um den Lebensraum zu schützen, werden von den Projektverantwortlichen Maßnahmen zur Erhaltung der Moorbläulinge (Mähtermine) eingehalten.

Kraft- und Energieort in der Nähe der Stiftsmühle

Im Jahr 2017 wurde der Projektgarten ein weiteres Mal adaptiert. Zu den bereits bestehenden Elementen wurde der Garten um einen Energiekreis erweitert. Unter der fachkundigen Anleitung von Architekten DI Hermann Buhrandt wurde nach Festlegung des idealen Standortes die Energiequelle mithilfe von Holzpfählen und Steinen errichtet. Durch die richtige Bedienung des Schaltsteines in der Mitte des Kreises wird die Energie nach den Bedürfnissen jedes Einzelnen entweder aufbauend oder abbauend. Als ideale Verweildauer werden vom Experten zehn bis dreißig Minuten empfohlen.

Die bereits bestehenden "Sonnenstrahlen" im Eingangsbereich der Gartenanlage wurden neu vermessen, mit Rundhölzern abgegrenzt und schließlich mit unterschiedlichen Naturmaterialien - Moos, Steinen, Tannenzapfen, Stroh und Rindenmulch - befüllt. In den Sommermonaten wurde dieses Gartenelement von der Abendyoga-Gruppe der "Gesunden Gemeinde" St. Paul intensiv für die unterschiedlichen Übungen genutzt.

Ein Ort der Begegnung

In den letzten Jahren ist ein Ort der Begegnung und Ruhe entstanden. Mit viel Liebe wird die Gartenanlage von fleißigen Händen betreut und schrittweise mit kleinen Highlights aufgewertet. Seit der feierlichen Eröffnung im Mai 2014 konnten so bereits einige Maßnahmen sowie unterschiedliche Veranstaltungen umgesetzt bzw. durchgeführt werden. Unter dem Leitthema "Maria, Urbild der Schöpfung" feierte Pater Nikolaus Reiter am 17. Mai 2019 mit rund 80 Teilnehmern erstmalig eine Maiandacht und erinnerte dabei vor allem an die verstorbene Arbeitskreisleiterin Romy Primus.

Sei dabei und mach mit

Auch wenn die Gartenanlage aus Schutz von einem Zaun umgeben ist, darf und soll sie jederzeit betreten werden. Sie alle sind herzlich dazu eingeladen die Atmosphäre zu genießen.

Die Pflege bedarf aber vieler helfender Hände. Mit wenig Zeit- und Arbeitsaufwand kann jeder Einzelne einen wertvollen Beitrag leisten. Allein das Gießen der Pflanzen während der warmen Sommermonate bewirkt bereits viel.

Sollten Sie jedoch an einer intensiveren Form der Mitarbeit interessiert sein, wenden Sie sich einfach die die Arbeitskreismitglieder der "Gesunden Gemeinde" St. Paul oder an unsere Mitarbeiter im Melde- und Sozialamt unter Tel. 04357/2017-22.

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