Switbert Lobisser

Switbert Lobisser

Der Name Switbert Lobisser ist untrennbar mit seiner Kärntner Heimat und mit dem Benediktinerstift St. Paul verbunden. Kaum einer hat ihn so gut beschrieben, wie Alois Mair-Weinberger: "Selten vielleicht war die Synthese zwischen Künstler und Schaffen so schön gegeben, wie bei Switbert Lobisser."

Switbert Lobisser wurde am 23. März 1878 in Tiffen geboren, besuchte das bischöfliche Knabenseminar in Klagenfurt und trat 1899 in das Benediktinerstift St. Paul ein. Nach zweijährigem Studienaufenthalt in Rom und der Priesterweihe in St. Paul (1903) absolvierte er ein Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien (1904-1908). In der Zeit von 1910 bis 1932 war er als Zeichenlehrer am Stiftsgymnasium tätig. Nach der Familiengründung 1932 wird er wieder in den Laienstand entlassen und wird in den 1930er Jahren zum Inbegriff des Kärntner "Heimatmalers". Lobisser stirbt 1943 am Höhepunkt seiner Popularität in Klagenfurt.

Lobisser war ein Mann der Vielseitigkeit. Er malte in Öl, versuchte sich im Kupferstich, malte eine Reihe reizvoller Aquarelle, es werden über hundert sein, die er am liebsten allen wieder zurückgekauft hätte und griff sogar zu Meißel und Hammer, um Plastiken zu formen. Seine Hauptschaffensgebiete aber waren das Fresko und der Holzschnitt.

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