Radtourismusprojekt wurde präsentiert

Radtourismusprojekt wurde präsentiert

Die Marktgemeinde St. Paul liegt direkt am Lavantradweg, mit Anschluss an verschiedene Radwege in der Region sowie in den Nachbarregionen Südkärnten-Klopeiner See und Slowenien. Im Rahmen eines groß angelegten Projektes wird der Radtourismus nun verstärkt ins Zentrum der touristischen Ausrichtung gerückt. Als Projektträger fungiert die Marktgemeinde, gemeinsam mit einer eigens installierten Arbeitsgruppe unter der Leitung von Werner Ellersdorfer.

Ende April fiel nun der offizielle Startschuss für das EU-LEADER Projekt „Rad-Kompetenzzentrum Lavanttal“. Bürgermeister Ing. Hermann Primus konnte gemeinsam mit den Mitgliedern der Arbeitsgruppe zahlreiche Interessierte im Rathaussaal der Marktgemeinde begrüßen. Fachlich begleitet wird das Projekt von der „Agentur Weitblick“ mit Mag. Claudia Tscherne, die im Rahmen einer Präsentation den Inhalt und die nächsten Schritte des Projektes der Bevölkerung vorstellte.

Was bisher für die touristische Nutzung der ausgezeichneten Lage von St. Paul gefehlt hat, wird nun mit fachlichem Know-how und nutzbarer Infrastruktur geschaffen. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 180.000 Euro. Davon stammen 100.000 Euro an Fördergeldern aus LEADER, einer Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Union.

Pünktlich zum geplanten regionalen Rad-Opening im September dieses Jahres soll der Lobisserplatz das Herz des radtouristischen Angebotes symbolisieren. Der Platz wird einerseits als Rad-Infopoint dienen, andererseits als Rast- und Ruhebereich. Er soll zum Verweilen einladen und sich mit den neuen Attraktionen sowie den bestehenden Infrastrukturen des Ortes beschäftigen und gleichzeitig die Tourismusstrategie des Landes unterstreichen: innehalten, den Tag genießen, Lust am Leben entdecken. Geplant sind hier ein Radabstellsystem, eine Stromtankstelle sowie eine Reparatursäule für Fahrräder. Mit Webcam und WLAN wird das Angebot ergänzt. Erste Maßnahmen werden somit bereits im Sommer 2017 im Gemeindegebiet sichtbar sein. Die Umsetzung aller Teilbereiche ist mit Sommer 2019 projektiert.

Foto: Markus Monsberger

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